Erleben Sie das Konzert in Amsterdam über NPO Radio 4
21. Oktober 2021 – De Singel Antwerpen
23. Oktober 2021 – Concertgebouw Amsterdam
25. Oktober 2021 – Kölner Philharmonie
28. Oktober 2021 – Théâtre Municipal Raymond Devos Tourcoing
30. Oktober 2021 – Gran Teatre del Liceu Barcelona
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LLEGIR.CAT, Albert Mena – 2. November 2021
„Tres protagonistes estel·lars van fer explotar la nit d’ahir: l’ensemble B’Rock Orchestra, el ja esmentat Jacobs i la soprano Kateryna Kasper com a reina Orfasia. La soprano va mostrar un talent genuí per caracteritzar el personatge, aprofitant cada oportunitat que li brindava el text per oferir-hi detalls interessants, com a Furcht und Hoffnung, Hass und Liebe (por i esperança, odi i amor), on la soprano expressava el conflicte d’emocions modificant el timbre amb què emetia cada paraula, amb subtilesa variable però d’altíssim voltatge dramàtic. Això només és possible amb coneixement i control indiscutible de la pròpia veu i Kasper sabia el que feia, amb greus sonors i aguts penetrants, coloratura precisa i variada (sabia atacar les notes amb staccato, fer filats sense vibrato, fer coloratura de microtimbres… tot un reguitzell de tècnica que feia fondre les orelles) i una presència escènica encantadora.„
„Drei herausragende Protagonisten ließen den gestrigen Abend explodieren: das Ensemble B’Rock Orchestra, der bereits erwähnte Jacobs und die Sopranistin Kateryna Kasper als Königin Orasia. Die Sopranistin zeigte ein echtes Talent, die Figur zu charakterisieren, indem sie jede Gelegenheit nutzte, die ihr der Text bot, um interessante Details einzubringen, wie in Furcht und Hoffnung, Hass und Liebe, wo sie den Gefühlskonflikt ausdrückte, indem sie das Timbre veränderte, mit dem sie jedes Wort sang – mit variabler Subtilität, aber höchster dramatischer Spannung. Das ist nur möglich mit Wissen und unbestreitbarer Kontrolle über die eigene Stimme, und Kasper wusste, was sie tat – mit sonoren Tiefen und durchdringenden Höhen, präziser und abwechslungsreicher Koloratur (sie wusste, wie man Noten im Staccato angreift, Töne ohne Vibrato ausklingen lässt, Koloraturen mit Mikrotimbres ausführt… eine ganze Reihe technischer Raffinessen, die die Ohren dahinschmelzen ließen) – und einer bezaubernden Bühnenpräsenz.“
©Bjorn_Comhaire
lavanguardia, Jordi Maddaleno – 31. Oktober 2021
„Magnificаla Orasia de la soprano ucraniana Kateryna Kasper, auténtica protagonista de esta ópera en un argumento que gira entorno a su amor no correspondido por Orfeo. Voz plena, timbre incisivo y técnica impecable, recibió las ovaciones de la velada„
„Die großartige Orasia der ukrainischen Sopranistin Kateryna Kasper ist die wahre Hauptfigur dieser Oper, deren Handlung sich um ihre unerwiderte Liebe zu Orfeo dreht. Mit voller Stimme, klarem Timbre und makelloser Technik erntete sie den Beifall des Abends.“
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bachtrack, Jens Klier – 26. Oktober 2021
„Unverwechselbar ist auch Jacobs‘ barocker und besonders Telemannischer Stil durch das bewusst einjaulend lautmalerische Ansetzen der von den Gefühlen übermannten Bösewichtin, der hier eindeutig die Hauptrolle zugewiesen ist und bei Kateryna Kasper eine Klasse für sich war. Sie stoß ihre sentimentalen Höhen der verständlichen Mord-Motivik, Zerrissenheit und Verzweiflung, mehr noch ihre Abgründe des berechnenden Anstiftens zum Töten eben in dieser speziellen Artikulation und aller auf sich ziehender, bestimmender Präsenz hervorragend aus und wirbelte im liebeskranken, divenhaften, kontraststarken, wahnsinnig geläufigen Umsichschlagen in beeindruckendem Registerumfang genauso ins gerechte Verderben der Orasia wie dadurch auf jeden Zettel eines Besetzers oder Agenten.“
©Bjorn_Comhaire
bachtrack, Nicolas Nguyen – 25 Oktober 2021
„With nine strongly contrasted arias, the role of Orasia is almost of Handelian format. Lyric soprano Kateryna Kasper projected the temperamental character with passion, sometimes calling on her chest register to distill some extra venom. She navigated her stylistically varied arias – two of which were in French and one in Italian – with unrestrained commitment. Her rendition of the coloratura-packed aria “Sù, mio core à la vendetta!” earned her loud applause from the audience. (…)“
„Mit neun stark kontrastierenden Arien ist die Rolle der Orasia nahezu im handelianischen Format gehalten. Die lyrische Sopranistin Kateryna Kasper verkörperte den temperamentvollen Charakter mit großer Leidenschaft und griff dabei gelegentlich auf ihre Bruststimme zurück, um zusätzliche Schärfe zu verleihen. Sie bewältigte die stilistisch vielseitigen Arien – zwei davon in Französisch, eine in Italienisch – mit ungebrochener Hingabe. Für ihre Interpretation der koloraturreichen Arie „Sù, mio core à la vendetta!“ wurde sie vom Publikum mit lautem Applaus gefeiert.“



