1. Miecysław Weinberg – Einleitung (Jewish Songs op.13) Kateryna Kasper, Trio Vivente 1:16
  2. Dmitri Shostakovich – Sturm. Allegro (Seven Romances Op. 127 ) Kateryna Kasper, Trio Vivente 2:02

Mieczysław Weinberg – Dmitri Shostakovich – Piano Trios – Songs

Kateryna Kasper Sopran, Trio Vivente

* Discophilia – Artalinna.com, Jean-Charles Hoffelé

“Le cycle est resté peu couru au disque et c’est peu d’écrire que Kateryna Kasper s’y fait magicienne dans la complicité de ses amies du Trio Vivante, et sait être déchirante dans la “Lettre de l’orphelin”, chef d’œuvre absolu parmi les chefs d’œuvre de Weinberg, qui, au plus sombre de la guerre, proclamait son identité sémite. Son soprano clair, tranchant, magnifie également les “Poèmes” d’Alexander Blok, cycle majeur composé par Chostakovitch en 1967, sans les excès expressionnistes qu’y imposait Galina Vichnevskaïa. Ici tout est plus sur le fil de la voix, dans l’intelligence des textes, et avec l’accord sensible d’un trio qui laisse la primauté à ce chant qui n’est que poésie.“

„Der Zyklus ist auf Schallplatte wenig verbreitet geblieben, und es ist fast zu wenig gesagt, dass Kateryna Kasper ihn in der innigen Zusammenarbeit mit ihren Freundinnen vom Trio Vivente zur Zauberkunst erhebt und in der „Brief des Waisen“, einem absoluten Meisterwerk unter den Meisterwerken Weinbergs, zutiefst erschütternd zu sein weiß – jenem Werk, das auf dem Höhepunkt des Krieges seine semitische Identität verkündete. Ihr heller, schneidender Sopran veredelt ebenso die „Gedichte“ von Alexander Blok, einen Hauptzyklus, den Schostakowitsch 1967 komponierte, ohne jene expressionistischen Exzesse, die Galina Wischnewskaja darin aufzuzwingen pflegte. Hier geschieht alles mehr auf der Schneide der Stimme, im Verstehen der Texte und im sensiblen Einklang mit einem Trio, das diesem Gesang, der nichts anderes ist als Poesie, den Vorrang lässt.“

* Jean-Pierre Rousseau
„Le timbre, le velours profond, de la voix de la soprano d’origine ukrainienne, Kateryna Kasper, une parfaite diction du russe – si importante pour la restitution de ces poèmes (…) – établissent une nouvelle référence tant pour Chostakovitch que pour Weinberg. Un grand et beau disque!“

„Das Timbre, der tiefe Samt der Stimme der ukrainischstämmigen Sopranistin Kateryna Kasper, ihre makellose russische Diktion – so wichtig für die Wiedergabe dieser Gedichte (…) – setzen einen neuen Maßstab sowohl für Schostakowitsch als auch für Weinberg. Eine großartige, schöne Aufnahme!“

* Badische Zeitung, Freiburg – Christine Adam, 11.03.2022

„Die ukrainische (…) Sopranistin Kateryna Kasper singt Ophelias einsame, fragile Klage über den Kriegstod des Geliebten. Kaspers Stimme klingt selbst bei dramatischen Ausbrüchen warm und rund, wenn der Vogel Gamajun die unerbittliche Härte der Tyrannei prophezeit oder die Sturmnacht zur existenziellen Bedrohung wird. Kateryna Kasper interpretiert die jiddischen Gesänge mit sehr viel Empathie. Schelmisch-Folkloristisches ist dabei. Das Lied „Der Brief des Waisen“ berichtet von Hunger und Einsamkeit. Eine exzellente CD.“

* musicweb-international, Steve Arloff

„ Trio Vivente bietet eine höchst intelligente Interpretation aller auf dieser CD enthaltenen Werke. Auch Weinbergs (…) Lieder erfahren bemerkenswerte Aufführungen. Kateryna Kasper, die junge ukrainische Sopranistin, erweist sich dabei als wunderbare Interpretin. Ich habe größte Bewunderung für ihre beeindruckende und überzeugende Leistung im Gesang auf Jiddisch. Sie ist eine eindringliche Fürsprecherin dieser Musik. Zudem schenkt sie den Liedern von Schostakowitsch eine geradezu zauberhaft schöne Darbietung. Diese Werke sind gewiss keine leichte Kost, doch gelingt es ihr, genau das richtige Maß an Dunkelheit hineinzulegen. (…) Die gesamte Aufnahme ist sehr zu empfehlen.“






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